Um 22.16 Uhr veröffentlichte das deutsche Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe eine entsprechende Warnung. Darin heißt es wörtlich:
Wenig später begründete die Einsatzleitung die Entscheidung mit der aktuellen Brand- und Rauchausbreitung sowie den prognostizierten Wetterdaten. Die Evakuierung wurde über die Warn-App Nina und Cell Broadcast verbreitet. Die Bewohner sollen die betroffenen Bereiche selbstständig verlassen und nach Möglichkeit bei Familie oder Freunden unterkommen. Die weitere Entwicklung des Brandes werde fortlaufend bewertet.
Wie auch die
Gegen 17.48 Uhr hatte die Stadt mitgeteilt, dass in den Monschauer Ortsteilen nur noch ein geringer oder gar kein Raucheintrag festzustellen sei. Zusätzliche Maßnahmen des abwehrenden Brandschutzes seien zu diesem Zeitpunkt nicht erforderlich gewesen. Die vorsorglich eingerichtete Betreuungsstelle im Bürgercasino Imgenbroich wurde deshalb um 18 Uhr geschlossen.
Bereits seit Samstag standen Ruitzhof und Geisberg besonders im Fokus der Behörden. Zunächst waren deren Bewohner lediglich aufgefordert worden, sich vorsorglich auf eine mögliche Räumung vorzubereiten. Diese Vorsichtsmaßnahme galt außerdem für Leyloch, Vennhof, Haus Sonnentau und Plattevenn. Für Kalterherberg und Mützenich waren später ebenfalls mögliche Evakuierungsmaßnahmen vorbereitet worden.
Am frühen Sonntagmorgen hatte die Stadt wegen einer möglichen erheblichen Rauchbelastung den Bewohnern von Plattevenn, Leyloch und dem Teil Kalterherbergs westlich des Messewegs dringend empfohlen, ihre Häuser vorübergehend zu verlassen. Eine verpflichtende Evakuierung war zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht angeordnet worden.
Auf belgischer Seite waren bereits am Samstag die unmittelbar an das Monschauer Stadtgebiet angrenzenden Orte Küchelscheid und Leykaul geräumt worden. Die Feuerfront war am Sonntagvormittag nach Angaben der Stadt zeitweise noch etwa 1,5 Kilometer von der deutschen Grenze und rund 1,8 Kilometer von der nächsten deutschen Bebauung entfernt.
Unterdessen unterstützen Einsatzkräfte der Feuerwehr Aachen und der Feuerwehren der StädteRegion Aachen weiterhin die Brandbekämpfung auf belgischer Seite. Die Zusammenarbeit erfolgt im Rahmen des grenzüberschreitenden Hilfeleistungssystems EMRIC.
Ob über Ruitzhof und Geisberg hinaus weitere Bereiche evakuiert werden müssen, war am späten Sonntagabend zunächst offen. Die Einsatzkräfte beobachten die Entwicklung des Brandes weiterhin fortlaufend. (jj)

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