„Die aktuelle Lage ist sehr schwierig. Das Feuer ist soweit noch nicht unter Kontrolle. Die Winde drehen. Das macht es für uns noch sehr schwierig zu sagen, wie sich das alles entwickeln wird. Im Französischen sagen wir immer, wir müssen das Feuer fixieren. Das heißt, wir haben es unter Kontrolle, und wir können dann anfangen, offensiv vorzugehen – und das können wir aktuell noch nicht. Wir sind noch immer in Defensivlinien, das Feuer ist immer noch am Vorrücken“, so die ernüchternde Einschätzung des Zonenkommandanten.
Lob hat Francis Cloth für die helfenden Landwirte und Lohnunternehmer. „Gestern und heute haben sie entlang der Nationalstraße sehr viel gemacht, und haben uns sehr gut geholfen.“ Weiter im Venn sind die Straßen jedoch so eng, dass die Fahrzeuge dort nicht helfen können, wie Cloth erklärt. Die Fahrzeuge der Feuerwehr seien schmaler und leichter als die Traktoren und kämen daher besser in die Gebiete. Zudem dürfe keinesfalls Stau entstehen. „Das heißt, wir können sie nicht überall so einsetzen, wie man sich das wünschen würde, weil es das Venn ist. Hätten wir Wiesengelände oder Ähnliches, dann wäre das wieder eine ganz andere Geschichte.“ Es gehe darum, das Gleichgewicht zu finden. „Wir brauchen sie und sie sind uns sehr nützlich“, unterstreicht Cloth, es dürfen jedoch keine Schwierigkeiten entstehen. Einen Unfall zwischen einem Einsatzfahrzeug und einem Traktor habe es bereits gegeben.
„Die DG ist immer noch korrekt abgesichert.“
„Die DG ist immer noch korrekt abgesichert mit Feuerwehrleuten“, gibt der Zonenkommandant ein Stück weit Entwarnung. Sowohl die Menschen der Freiwilligen als auch die Berufsfeuerwehr machen laut Cloth zusätzliche Kapazitäten frei. Die Grundabsicherung in der DG sei nach wie vor gegeben, „wenn sie auch dünner ist als gewöhnlich“. In der Woche, wenn die meisten Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr wieder ihrem Hauptverdienst nachgehen müssen, werde es komplizierter. „Dann ist es auch für uns sehr schwierig“, so Cloth.

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