Trockenheit und Hitze: Gouverneur der Provinz Lüttich ruft zur Wachsamkeit auf

<p>Trockenheit und Hitze: Gouverneur der Provinz Lüttich ruft zur Wachsamkeit auf</p>
Illustrationsfoto: dpa

Nach Angaben der wallonischen Expertenzelle Celex herrscht derzeit eine außergewöhnliche Trockenheit in der gesamten Wallonie. Die Wälder wurden auf die Warnstufe Orange gesetzt. Die Situation sei mit den Dürrejahren 2018 und 1970 vergleichbar. Da in den kommenden zehn Tagen kaum nennenswerter Niederschlag erwartet wird, dürfte sich die Lage weiter verschärfen. Besonders kritisch gelten der 30. Juli und der 4. August, vor allem im Osten des Landes.

Zusätzlich belastet eine neue Hitzewelle die Situation. Zwar werden die Temperaturen voraussichtlich nicht die Rekordwerte der Hitzewelle Ende Juni erreichen, dennoch könnten sie insbesondere für gefährdete Personen problematisch werden und die Rettungsdienste zusätzlich beanspruchen.

Da die meisten Vegetationsbrände auf menschliche Unachtsamkeit zurückzuführen sind, appelliert der Gouverneur an die Eigenverantwortung der Bevölkerung. Unter anderem sollen im Umkreis von 100 Metern zu gefährdeten Naturflächen keine Feuer entzündet, keine Zigarettenkippen achtlos weggeworfen und keine Funken erzeugenden Arbeiten im Freien durchgeführt werden. Auch beim Grillen ist besondere Vorsicht geboten, während auf Feuerwerke möglichst verzichtet werden sollte.

Wer verdächtigen Rauch oder einen Brand bemerkt, wird gebeten, unverzüglich die Notrufnummer 112 oder die App „112 BE“ zu nutzen. Die Bürgermeister der Provinz wurden aufgefordert, die Präventionshinweise über ihre Kommunikationskanäle weiterzugeben. (red/ab)

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