Für viele Kinder und Jugendliche stehen dabei Spaß, Abenteuer, Naturerlebnisse und Erholung vom Alltag im Vordergrund. Die Eifel gilt seit Jahren als beliebtes Ziel für Jugendgruppen unterschiedlicher Herkunft. „Die Region bietet ideale Bedingungen für Lageraufenthalte“, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizeizone Eifel.
Wie in jedem Jahr werden die Lager durch die Polizei sowie die zuständigen Förster besucht. Dabei informieren sie die Verantwortlichen und Teilnehmer über geltende Vorschriften. Zudem werden die Gruppen für einen respektvollen Umgang mit Natur, Umwelt und Mitmenschen sensibilisiert.
Die Eifelpolizei weist jedoch darauf hin, dass einzelne Lager immer wieder durch das Verhalten Dritter gestört werden. Gelegentlich komme es vor, dass Personen Kinder und Jugendliche belästigen, erschrecken oder provozieren. Solche Vorfälle würden von den Tätern mitunter als vermeintlicher Spaß betrachtet.
Aus Sicht der Polizei ist dies jedoch keineswegs harmlos. „Dabei wird häufig außer Acht gelassen, dass sich in den Lagern auch sehr junge Kinder befinden, die durch solche Handlungen verängstigt oder nachhaltig verstört werden können“, heißt es in der Mitteilung. Für die betroffenen Kinder könnten solche Erlebnisse das Sicherheitsgefühl und die positiven Eindrücke ihres Aufenthalts erheblich beeinträchtigen.
Die Polizei macht deutlich, dass derartige Störungen nicht toleriert werden. „Ein solches Verhalten ist inakzeptabel und kann je nach Sachlage strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen“, so die Polizeizone Eifel. Werden Verantwortliche ermittelt, müssten sie mit entsprechenden Maßnahmen und Sanktionen rechnen.
Ein gutes Lagerleben braucht Offenheit auf beiden Seiten.
Polizei und Gemeindeverantwortliche appellieren daher an Bürger und Lagerteilnehmer, zu einem respektvollen und friedlichen Miteinander beizutragen. Die Jugendgruppen seien in der Region zu Gast und sollten ihren Aufenthalt in der Eifel in einer sicheren und freundlichen Umgebung verbringen können. Rücksichtnahme, Toleranz und gegenseitiger Respekt seien die Grundlage für ein gelungenes Zusammenleben. (red/jj)

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