Wimbledon: Bergs und Gillé kämpfen sich weiter, Collignons Partner sagt Doppel ab

<p>Zizou Bergs steht in der dritten Runde von Wimbledon.</p>
Zizou Bergs steht in der dritten Runde von Wimbledon. | Foto: Photo News

Über ein 7:6 (8/6), 4:6, 6:2, 6:3 gegen den Portugiesen Jaime Faria zieht Zizou Bergs ins Sechzehntelfinale des dritten Grand-Slam-Turniers der Saison ein. Dort trifft er nun auf den Briten Arthur Fery. Sander Gillé gelang seinerseits mit Sem Verbeek (Niederlande) der Auftakt ins Doppelfeld, das Duo besiegte den Inder Sriram Balaji und den Brasilianer Marcelo Demoliner mit 3:6, 7:6 (7/2), 6:4. Zum sechsten Mal schlägt Gillé in London auf, sein bestes Resultat bleibt das Erreichen des Achtelfinals 2023 mit Joran Vliegen. Vor einem Jahr schied er bereits in der ersten Runde auf. Diesmal kommt die nächste Doppelhürde mit Marcel Granollers und Horacio Zeballos aus Spanien. Hingegen zogen sich Raphaël Collignon und Dino Prizmic kurzfristig aus dem Doppelturnier zurück, weil den Kroaten Rückenprobleme plagen.

Swiatek souverän in Runde drei

Im Dameneinzel ist Titelverteidigerin Iga Swiatek souverän in die dritte Runde eingezogen. Die Weltranglistendritte aus Polen bezwang die Tschechin Karolina Pliskova am Donnerstag 6:1, 6:3 und bestätigte damit ihre Ambitionen auf den nächsten Titel. „Heute fühle ich mich stabiler, und das ist gut“, sagte Swiatek, die nach ihrem wackeligen Auftaktsieg gegen die US-Amerikanerin Taylor Townsend einige Tränen der Erleichterung verdrückt hatte: „Ich bin mit der Leistung sehr zufrieden.“

Swiatek zeigte sich auch auf dem Platz stabilisiert und dominierte die Partie über weite Strecken. Vor allem im Returnspiel setzte sie die frühere Wimbledonfinalistin und Weltranglistenerste Pliskova immer wieder unter Druck und verwertete ihre Breakchancen konsequent. Die sechsmalige Grand-Slam-Siegerin beendete die Partie nach 70 Minuten – und bleibt im Rennen um den Titel.

Zverev ohne Probleme

Alexander Zverev bleibt bei seiner Jagd nach dem zweiten Grand-Slam-Sieg auf Kurs. Der Roland-Garros-Sieger setzte sich gegen den Franzosen Valentin Royer 6:1, 6:3, 7:6 (7:3) durch und zog zum siebten Mal in die dritte Runde des Klassikers ein. Auf Rasen war es der 50. Sieg für Zverev auf Tourlevel. In der ersten Runde hatte er Alexander Blockx ausgeschaltet.

In der nächsten Runde trifft Zverev auf den US-Amerikaner Marcos Giron, der den Franzosen Quentin Halys glatt mit 7:6 (7:5), 6:3, 6:4 besiegte. Gegen den kommenden Gegner hat Zverev in vier Matches noch nicht verloren, zuletzt gewann der Hamburger das direkte Duell im vergangenen Jahr in Halle/Westfalen. 2024 schlug er Giron in Wimbledon in Runde zwei. (belga/sid/tf)

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