Wer seinen Firmenwagen abgibt und im Umkreis von zehn Kilometern von seinem Arbeitsplatz wohnt oder mindestens die Hälfte der Arbeitszeit im Homeoffice verbringt, kann das Mobilitätsbudget zur Erstattung eines Hypothekendarlehens oder der Miete verwenden. Diese Möglichkeit ist laut der Studie mit Abstand die beliebteste Nutzung des Mobilitätsbudgets.
Fast drei Viertel aller Arbeitnehmer mit einem Mobilitätsbudget verwenden dieses zumindest teilweise für Wohnkosten. Die Studie stützt sich auf Daten der Mobilitätsplattform Olympus, die Unternehmen bei der Umsetzung unterstützt und nach eigenen Angaben einen Marktanteil von rund 20 Prozent hat.
Mit dem föderalen Mobilitätsbudget können Arbeitnehmer, die Anspruch auf einen Firmenwagen haben, freiwillig auf diesen verzichten und stattdessen ein steuerlich ähnlich begünstigtes Budget erhalten. Dieses kann für ein günstigeres, umweltfreundliches Auto oder andere nachhaltige Mobilitätslösungen genutzt werden, etwa ein Fahrrad oder ein Abonnement für den öffentlichen Nahverkehr. Verbleibendes Budget kann ausgezahlt werden, wobei dies steuerlich die am wenigsten attraktive Option ist.
Die Studie stellt die Wirksamkeit des Systems infrage. Ob die Erstattung von Wohnkosten tatsächlich zu nachhaltigerer Mobilität beiträgt, sei unklar, schreiben die Autoren der KPMG-Studie. (belga/rt)

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