Besonders schwierig ist demnach die Personalsuche derzeit bei Haushaltshilfen, Apothekern und Dachdeckern. Als Engpassberufe gelten Berufe, für die Unternehmen offene Stellen deutlich schwieriger besetzen können als in anderen Bereichen. Die Liste dient unter anderem als Orientierung für Arbeitsmarktpolitik, Ausbildung und Qualifizierungsmaßnahmen.
Ein Vergleich mit dem Vorjahr ist laut Forem allerdings nur eingeschränkt möglich. Denn: Der Arbeitsvermittlungsdienst hat sowohl die Methodik als auch die Einteilung der Berufe überarbeitet. Von den 144 Engpassberufen standen 75 bereits im vergangenen Jahr auf der Liste. Gleichzeitig kamen 69 neue Berufe hinzu, während 52 nicht mehr als Engpassberufe gelten.
Neu auf der Liste sind unter anderem Köche im Cateringbereich, Energieberater und ICT-Verantwortliche. Dagegen zählt der Beruf des Verkaufsmitarbeiters im Einzelhandel nicht mehr zu den Engpassberufen. Die Baubranche bleibt besonders stark vom Fachkräftemangel betroffen. Mit 38 Berufen stellt sie erneut den Sektor mit den meisten Engpassberufen.
Zum Vergleich: In Flandern umfasst die entsprechende Liste des Arbeitsvermittlungsdienstes VDAB derzeit 227 Engpassberufe. Diese Liste war im Norden des Landes bereits im Februar veröffentlicht worden. (belga/sc)

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