Der italienische Weltranglistenerste zeigte beim Rasenklassiker erneut keine hochklassige Leistung, bewies beim 7:6 (7:4), 7:6 (7:2), 6:4 gegen den Portugiesen Nuno Borges aber in den entscheidenden Momenten Nervenstärke.
34 Tage nach seinem Schock-K.o. bei Roland Garros bestritt Sinner sein erst zweites Match auf Rasen in diesem Jahr. Und wie schon bei seinem Fünf-Satz-Sieg zum Auftakt gegen den Serben Miomir Kecmanovic präsentierte er sich auf dem Centre Court weiterhin nicht in Topform, für den Griff nach seinem zweiten Titel in Folge wird er sich steigern müssen. In der dritten Runde trifft der 24-Jährige nun auf den Weltranglisten-81. Jenson Brooksby aus den USA.
Vor den Augen von Golfstar Rory McIlroy, der in der Royal Box saß und dabei sein grünes Masters-Jackett trug, trennte beide Spieler im ersten Satz wenig, Borges hielt gut mit Sinner mit. Im Tiebreak ließ der Italiener dann aber seine ganze Klasse aufblitzen und sicherte sich den umkämpften Durchgang.
Sinner konnte aber auch anschließend seinen portugiesischen Konkurrenten nicht abschütteln, vielmehr war es Borges, der mit einem frühen Break den Druck erhöhte. Doch wieder behielt Sinner die Ruhe und gewann auch den zweiten Satz. Nach leichten Anlaufschwierigkeiten zu Beginn von Satz drei riss Sinner schließlich das Spiel etwas mehr an sich und verwandelte nach 2:31 Stunden seinen zweiten Matchball.
Sabalenka in Runde drei
Die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka darf weiter von ihrem ersten Triumph in Wimbledon träumen. Die Belarussin setzte sich am Mittwoch 6:1, 7:6 (11:9) gegen die US-Amerikanerin McCartney Kessler durch und zog in die dritte Runde ein. Dort trifft die viermalige Grand-Slam-Siegerin auf Jelena Ostapenko aus Lettland.
„Es war ein wirklich großartiger Kampf. Sie hat mich wirklich getestet“, sagte die ehemalige Doppelpartnerin von Elise Mertens erleichtert: „Ich bin froh, dass ich diese Prüfung bestanden habe.“
In Wimbledon ist Sabalenka bislang noch ohne Finalteilnahme, in den vergangenen drei Jahren war sie jeweils im Halbfinale ausgeschieden. Gegen Kessler startete die 28-Jährige stark, wackelte in Satz zwei aber plötzlich und lag 2:5 zurück. Doch die Favoritin rettete sich in den Tiebreak, wo beide Spielerinnen gleich mehrere Chancen ausließen. Am Ende verwandelte Sabalenka ihren dritten Matchball zum Sieg.
Die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka darf weiter von ihrem ersten Triumph in Wimbledon träumen. Die Belarussin setzte sich am Mittwoch 6:1, 7:6 (11:9) gegen die US-Amerikanerin McCartney Kessler durch und zog in die dritte Runde ein. Dort trifft die viermalige Grand-Slam-Siegerin auf Jelena Ostapenko aus Lettland.
„Es war ein wirklich großartiger Kampf. Sie hat mich wirklich getestet“, sagte Sabalenka erleichtert: „Ich bin froh, dass ich diese Prüfung bestanden habe.“
In Wimbledon ist Sabalenka bislang noch ohne Finalteilnahme, in den vergangenen drei Jahren war sie jeweils im Halbfinale ausgeschieden. Gegen Kessler startete die 28-Jährige stark, wackelte in Satz zwei aber plötzlich und lag 2:5 zurück. Doch die Favoritin rettete sich in den Tiebreak, wo beide Spielerinnen gleich mehrere Chancen ausließen. Am Ende verwandelte Sabalenka ihren dritten Matchball zum Sieg. (sid/tf)

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