Belgiens Nummer eins zeigte beim Comeback eine starke Leistung, musste sich dem Favoriten und zuletzt bei Roland Garros erfolgreichen Zverev nach vier Sätzen jedoch mit 4:6, 7:6 (10:8), 6:7 (5:7) und 6:7 (0:7) geschlagen geben. Das dritte Duell zwischen dem 21-jährigen Antwerpener und dem 28-jährigen Deutschen dauerte knapp drei Stunden. Bereits zuvor waren beide in dieser Saison zweimal auf Sand bei den Masters-1000-Turnieren in Madrid und Rom aufeinandergetroffen – jeweils mit einem klaren Sieg für Zverev.
Blockx hielt auf dem Centre Court von Beginn an gut mit. Bis zum Stand von 4:4 blieb er auf Augenhöhe, ehe er erstmals seinen Aufschlag abgeben musste. Zverev nutzte die Gelegenheit und sicherte sich den ersten Satz.
Im zweiten Durchgang steigerte sich der Blockx dann deutlich. Ohne eigenen Aufschlagverlust rettete er sich in den Tiebreak. Dort wehrte er zunächst einen Satzball ab, ließ anschließend zwei eigene Satzbälle ungenutzt, ehe er seinen dritten zum 10:8 verwandelte.

Auch Satz drei musste im Tiebreak entschieden werden - dieses Mal mit dem besseren Ende für Zverev. Nach mehreren Doppelfehlern von Blockx erspielte sich Zverev drei Satzbälle und verwertete den letzten zum 7:5.
Im vierten Satz geriet Blockx nach einem Break zum 2:2 erneut in Rückstand, kämpfte sich jedoch sofort zurück. Wieder fiel die Entscheidung im Tiebreak. Dort spielte der erfahrene Zverev seine Klasse aus und gewann ohne Punktverlust mit 7:0.
Für Alexander Blockx war es die Premiere im Hauptfeld von Wimbledon. Der junge Antwerpener hatte sich im vergangenen Monat bei den French Open während einer Trainingseinheit vor seinem Zweitrundenspiel gegen den Australier Alex De Minaur einen Bänderriss am Knöchel zugezogen und seitdem kein Match mehr bestritten.
Bereits im Januar hatte er bei den Australian Open sein Grand-Slam-Debüt gefeiert. Damals rückte er als Lucky Loser ins Hauptfeld nach und schied in der ersten Runde aus.
Zverev erreichte bei seinen bisherigen neun Wimbledon-Teilnahmen nie das Viertelfinale. Im vergangenen Monat gewann er bei den French Open seinen lange ersehnten ersten Grand-Slam-Titel. Zudem stand der Olympiasieger von Tokio 2021 bereits bei den Australian Open 2025 und den US Open 2020 im Finale. (mn)

Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren