In La Hulpe (Wallonisch-Brabant) kam ein Mann ums Leben, als ein Baum während des Sturms auf sein Auto stürzte. In der WM-Fanzone von La Hulpe wurden zudem mehrere Partyzelte vom Wind erfasst und zerstört. In der Gemeinde Honnelles (Provinz Hennegau) wurden zahlreiche Bäume entwurzelt, Dächer beschädigt und Stromleitungen in Mitleidenschaft gezogen.
Dieses Video zeigt das Unwetter über Brüssel.
Das Dorf Angreau war zeitweise wegen umgestürzter Bäume von der Außenwelt abgeschnitten. In Montignies-sur-Roc wurden auf dem Dorfplatz zahlreiche Äste abgerissen. Auch in Courcelles richtete der Sturm große Schäden an. Dort musste ein italienisches Fest abgesagt werden, nachdem Zelte und Einrichtungen zerstört worden waren. Drei Menschen wurden leicht verletzt.
Dieses Video entstand in Lierde (Provinz Ostflandern).
In Montigny-le-Tilleul behinderten umgestürzte Bäume den Verkehr. In der Provinz Antwerpen verzeichneten die Feuerwehrzonen mehr als 230 Einsätze. Umgestürzte Bäume, überflutete Straßen, lose Dachrinnen und mehrere Blitzeinschläge führten zu zahlreichen Behinderungen und örtlichen Stromausfällen, unter anderem im Zentrum von Herentals. Im flämischen Essene (Affligem) setzte ein Blitzeinschlag mehrere Häuser in Brand. Wegen freigesetzter Asbestpartikel richtete die Gemeinde eine Sicherheitszone ein. Betroffene Anwohner dürfen ihre Gärten und Terrassen vorerst nicht betreten und sollen Asbestreste weder beseitigen noch bewegen. Erst nach Untersuchungen durch Experten sollte über die Aufhebung der Sicherheitsmaßnahmen entschieden werden.

in der Provinz Namur kam es zu zahlreichen Einsätzen. In Fosses-la-Ville stürzte ein Baum auf ein Wohnhaus, zudem wurden weitere Gebäude beschädigt. In Mornimont (Jemeppe-sur-Sambre) zerstörte ein Blitzeinschlag die Elektroinstallation eines Hauses. Die meisten Einsätze betrafen umgestürzte Bäume auf Straßen. Der Bahnverkehr war am Sonntagmorgen auf rund zehn Strecken beeinträchtigt, vor allem in Wallonisch-Brabant und Hennegau. Am Nachmittag war der Verkehr auf den meisten Linien wieder aufgenommen. Lediglich auf den Strecken Quévy–Erquelinnes sowie zwischen dem Brüsseler Südbahnhof und Braine-l'Alleud kam es weiterhin zu Einschränkungen.
In Brüssel blieben Parks, Wälder und Naturschutzgebiete vorsorglich geschlossen. Zwar fielen dort innerhalb einer Stunde rund 35 Liter Regen pro Quadratmeter, die Schäden blieben jedoch geringer als in anderen Landesteilen. Mehrere Bäume und Äste stürzten dennoch um, weshalb die Grünanlagen erst nach Abschluss umfangreicher Sicherheitskontrollen schrittweise wieder geöffnet werden sollten. (belga/sc)

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