Nach Angaben der Rettungsdienste ereignete sich der tödliche Unfall während des Sturms in der Nacht zum Sonntag. Weitere Einzelheiten zur Identität des Opfers wurden zunächst nicht bekannt.
In der Provinz Antwerpen verzeichneten die Feuerwehrzonen insgesamt mehr als 230 Einsätze. Umgestürzte Bäume, abgerissene Äste, überflutete Straßen sowie lose Dachrinnen sorgten für zahlreiche Behinderungen. Mehrere Blitzeinschläge führten zu Kurzschlüssen und örtlich auch zu Stromausfällen, unter anderem im Zentrum von Herentals. Verletzt wurde dort nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Allein die Feuerwehrzone Antwerpen rückte rund 60 Mal aus, in der Kempen kamen 75 Einsätze hinzu. Die Feuerwehrzone Rivierenland registrierte bis Sonntagmorgen bereits 95 technische Hilfeleistungen. Auch in La Hulpe richtete der Sturm Schäden an. In der dort eingerichteten Fanzone für die Übertragungen der Fußball-Weltmeisterschaft wurden mehrere Partyzelte vom Wind erfasst und weggeweht. Die Feuerwehren waren auch am Sonntag weiterhin im Dauereinsatz, um die zahlreichen Sturmschäden zu beseitigen. (belga/sc)

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