Auf der ersten Wertungsprüfung des Tages über knapp 26 Kilometer setzte Adrien Fourmaux (Hyundai i20 N) die Bestzeit. Er war 0,3 Sekunden schneller als Ogier. Thierry Neuville verlor als Drittplatzierter 5,4 Sekunden auf den Franzosen und damit auch die Führung.
„Ich habe alles versucht, aber ich konnte das Heck des Autos vor allem in den sandigen Passagen nicht in der Spur halten. Das Auto fühlt sich deutlich weicher an als gestern und setzte häufiger auf. Aber der Kampf ist noch lange nicht entschieden“, erklärte der gebürtige St.Vither. Auf der zweiten Wertungsprüfung lieferten sich Ogier und Neuville dann ein echtes Duell auf Augenhöhe: Beide fuhren exakt die gleiche Zeit. „Es ist unglaublich eng und das kann bis ins Ziel so bleiben. Natürlich wollten wir schnell fahren, aber auf diesen extrem rauen Strecken kann man nicht permanent am Limit sein“, sagte Ogier. Thierry Neuville konnte seinen Rückstand auch auf der zweiten Prüfung nicht verkürzen. Vor den abschließenden zwei Wertungsprüfungen beträgt der Abstand weiterhin 1,3 Sekunden. „Es war eine gute Prüfung. Ich kämpfe noch immer mit dem Heck des Autos, besonders im Sand fehlt mir die Kontrolle. Gleichzeitig muss ich das Tempo hochhalten. Ich hoffe, dass wir auf den letzten Prüfungen mehr Grip haben“, erklärte der Ostbelgier. Die Rallye Griechenland endet am Sonntagnachmittag. (belga/sc)

Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren