Neuville bleibt vorne, Ogier verkürzt den Rückstand

<p>Thierry Neuville in Aktion</p>
Thierry Neuville in Aktion | Foto: Photo News

Am Freitag hatte Thierry Neuville nach den ersten sieben Prüfungen noch 9,7 Sekunden Vorsprung auf den Franzosen. Dritter bleibt weiterhin Ogiers Landsmann Adrien Fourmaux (Hyundai), der bereits 56 Sekunden zurückliegt. WM-Spitzenreiter Elfyn Evans (Toyota) aus Wales belegt mit 2:39 Minuten Rückstand Rang sechs.

Ogier machte am Samstagmorgen kontinuierlich Boden gut. Auf den ersten beiden Wertungsprüfungen des Tages nahm er Neuville zunächst 1,5 und anschließend 3,3 Sekunden ab. Der Ostbelgier konterte mit dem Bestzeit auf der zehnten Prüfung „Menalo Mt“ und verkürzte den Rückstand dort um 1,4 Sekunden. Doch Ogier schlug auf der elften WP „Kefalari“ zurück, gewann den Abschnitt und holte weitere 2,6 Sekunden auf. Damit schrumpfte Neuvilles Vorsprung auf nur noch 3,7 Sekunden. „Gegen Ende der letzten Prüfung begann das Auto etwas zu stark zu rutschen. Mir fehlte der Grip“, erklärte Thierry Neuville nach Angaben der Nachrichtenagentur Belga. „Vielleicht hätte ich das Setup etwas anpassen sollen. Durch das Rutschen werden die Reifen zu heiß und verlieren an Leistung. Aber das spielt keine große Rolle. Die Rallye ist noch lang, und hier muss man seine Kräfte gut einteilen.“ Ogier dagegen blieb seiner vorsichtigen Strategie treu. „Ich konzentriere mich auf mein eigenes Rennen und versuche, keine Fehler zu machen. Wir könnten zwar schneller fahren, aber das Risiko eines Reifenschadens ist einfach zu groß.“ Am Samstagnachmittag stehen noch zwei weitere Wertungsprüfungen auf dem Programm. Die Entscheidung bei der achten Station der Rallye-Weltmeisterschaft fällt am Sonntag mit den abschließenden vier Prüfungen. (belga/sc)

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