Die Zahl der Unfälle und der Opfer insgesamt stieg jedoch. Besonders betroffen waren Zweiradfahrer: 18 Prozent der Verkehrstoten waren Radfahrer. Die Zahl der tödlich verunglückten E-Scooter-Fahrer erhöhte sich von vier im Jahr 2024 auf 15 im Jahr 2025. Bei den Fußgängern ging die Zahl der Todesopfer hingegen um 23,2 Prozent auf 53 zurück.
Insgesamt wurden 2025 in Belgien 36.968 Verkehrsunfälle mit Verletzten registriert, 2,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Gesamtzahl der Opfer lag bei 45.464 – darunter 3.211 Schwerverletzte und 41.789 Leichtverletzte. Die Zahl der Schwerverletzten stieg um 7,1 Prozent, jene der Leichtverletzten um 2,4 Prozent.
Regional entfielen 241 Verkehrstote auf Flandern, 202 auf die Wallonie und 21 auf die Hauptstadtregion Brüssel. Brüssel war damit die einzige Region mit einem Anstieg der Todesopfer: 2024 waren dort noch elf Verkehrstote gezählt worden. In der Wallonie sank die Zahl um 1,5 Prozent, in Flandern um 4,7 Prozent.
Deutlich verschlechterte sich die Lage bei den 15- bis 19-Jährigen: In dieser Altersgruppe stieg die Zahl der Todesopfer von 19 auf 30. Auch bei den 25- bis 29-Jährigen gab es mit 38 Todesopfern einen Anstieg. Bei mittleren Altersgruppen gingen die Zahlen dagegen zurück. Bei den Menschen ab 75 Jahren zeigt die Entwicklung wieder nach oben: 2025 kamen insgesamt 86 Senioren im Straßenverkehr ums Leben. (belga/nico)

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