Lebensmittelsicherheit in Belgien bleibt auf hohem Niveau

<p>Die Fasnk führte 2025 mehr als 180.000 Inspektionen in belgischen Lebensmittelbetrieben durch.</p>
Die Fasnk führte 2025 mehr als 180.000 Inspektionen in belgischen Lebensmittelbetrieben durch. | Illustrationsbild: dpa

Im Jahr 2025 führte die Fasnk 182.420 Inspektionen bei 56.456 Unternehmen durch. 85,9 Prozent dieser Kontrollen fielen positiv aus. Zusätzlich wurden 62.168 Proben analysiert. Davon entsprachen 98,1 Prozent den Vorschriften.

Die Fasnk kontrolliert täglich alle Glieder der Lebensmittelkette – vom Erzeuger bis zum Verbraucher. Ziel ist es, die Lebensmittelsicherheit in Belgien zu gewährleisten.

Die Kontaktstelle für Verbraucher verzeichnete 2025 einen neuen Höchststand bei den Beschwerden. Insgesamt gingen 6.268 Meldungen ein. Das sind 20 Prozent mehr als im Vorjahr. In 55 Prozent der Fälle führten die Beschwerden zu Maßnahmen vor Ort.

Wenn Kontrolleure Mängel feststellen, kann die Fasnk verschiedene Maßnahmen ergreifen. Im vergangenen Jahr wurden 14.776 Verwarnungen ausgesprochen, 9.954 Protokolle erstellt und 1.458 Produkte beschlagnahmt. In Fällen, in denen die Gesundheit der Verbraucher gefährdet war, kann die Behörde Unternehmen vorübergehend schließen. 2025 geschah dies 508 Mal.

Belgische Lebensmittelunternehmen riefen außerdem 279 Produkte zurück. Gründe waren vor allem chemische Risiken oder mikrobiologische Gefahren. Hinzu kamen 99 Warnungen, häufig wegen fehlender oder fehlerhafter Angaben zu Allergenen.

Aufgrund wichtiger Häfen und Flughäfen ist Belgien auch ein bedeutendes Eingangstor zur Europäischen Union. An den belgischen Grenzen wurden 132.010 Sendungen kontrolliert. 1.267 davon wurden zurückgewiesen.

Neben ihren täglichen Aufgaben musste die Fasnk auch bei mehreren Vorfällen eingreifen. Dazu zählten eine durch das Stec-Bakterium verursachte Epidemie in elf Pflegeheimen, bei der neun Menschen starben, sowie 20 Ausbrüche der Vogelgrippe in Geflügelbetrieben. (belga/rt)

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