Neue Initiative „Villa Máro culturale“ Konzertreihe

<p>Rafael Ramirez Máro (l.) mit seinem Vater Antonio Máro</p>
Rafael Ramirez Máro (l.) mit seinem Vater Antonio Máro

Seit mehr als 50 Jahren lebt die Familie in der Villa an der Göhl in Hauset, wo der bekannte Maler und Vater von Rafael, Antonio Máro, über Jahrzehnte eine Kunstakademie betrieben hat. 2023, bedingt durch die Coronakrise, spielte Rafael Ramirez Máro mit dem Gedanken, Hauset zu verlassen und mit seinem Vater, der inzwischen über 90 Jahre alt war und der Pflege bedurfte, nach Valencia überzusiedeln. In Hauset waren die Kunstaktivitäten und Musikveranstaltungen zum Erliegen gekommen.

Inzwischen hat der Künstler in der Villa ein privates Institut für die Ausbildung in kulturellen Aktivitäten eingerichtet, das Ramirez Máro Institut (RMI). Vor allem möchte er den exklusiven Salon im Erdgeschoss des Hauses, mit angrenzender Terrasse, wieder für kulturelle Veranstaltungen und Kunst-Aktivitäten aller Art nutzen. Auch sollen die Räumlichkeiten für Konzerte, Ausstellungen, Vernissagen oder auch Vorträge zur Verfügung gestellt werden. In diesem Vorhaben hat Rafael Ramirez Máro einige Unterstützer aus dem Umfeld des Ateliers Regenbogen und des Freundeskreises Dorfarchiv gefunden, die mit ihm zusammen jetzt eine erste Konzertreihe geplant haben.

Der „Hausherr“ ist vor allem an klassischer Musik interessiert und es ist für ihn ein Leichtes, hier sein Netzwerk zu aktivieren, deren Teilnehmer vor der Pandemie regelmäßig die Veranstaltungen in der Villa besuchten. Auch seine Geschwister sind im künstlerischen Bereich aktiv.

Ergänzend möchte der Kulturkreis „Villa Máro culturale“ Künstlerinnen und Künstlern oder Gruppen aus der Region und darüber hinaus eine Möglichkeit bieten, sich vor Ort vorzustellen. Zusammenarbeiten möchte der Kulturkreis bei diesem Vorhaben mit dem OstbelgienFestival, mit dem man vor über einem Jahr bereits Kontakt aufgenommen hatte.

Der Kreis ist auch mit den Organisatoren der Konzertreihe Orpheo, organisiert von Dr. Werner Janssen von der Euriade Stichting in Rolduc /Kerkrade) verbunden. Schließlich ist das Team auch bestens vernetzt mit Florian Koltun aus Monschau, der unter anderem das Eifel musicale-Festival organisiert.

Die Konzertreihe von „Villa Máro culturale“ beginnt am Sonntag, 28. Juni, mit einem klassischen Konzert. Rafael Ramirez Máro wird mit Sheila Arnold, Professorin an der Hochschule in Köln, im Rahmen eines kleinen Festivals die diesjährige Gewinnerin und einige andere Preisträgerinnen des Wettbewerbs Karlrobert Kreiten in Hauset auftreten lassen. Zusätzlich spielen einige befreundete und Musiker Werke von Schubert.

Am Sonntag, 30. August, tritt in der Villa Màro die Band Miss Mc B‘Berg mit unter anderem dem Hauseter Bandleader, Gitarristen und Musiklehrer Renaud Marquart auf. Die Band performt unter dem Slogan „Irish Folk and more“.

Am Samstag, 3. Oktober, spielt die in der Region nicht unbekannte Band Kissing Gourami des in Hauset lebenden Korneel Steukers, Singer und Songwriter. Weitere Mitglieder der Band sind aus Raeren. Sie bieten dem Publikum Songs zwischen Folk, Americana und poetischem Erzählen.

Am Samstag, 14. November, kommt ein früherer Hauseter von Hamburg nach Hauset, nämlich Ansgar Starkes. Er verbrachte seine Jugend in Hauset, spielte hier die Orgel und war auch zeitweise Küster und Organist in Hergenrath, bevor er nach Hamburg zog. Im hohen Norden tritt er mit seiner Frau Katharina auf, er am Piano, sie spielt das Waldhorn.

Die beiden bieten einen Mix aus E-Musik (ernst) und U-Musik (unterhaltsam). Als Duo nennen sie sich @StarkesOhr. In Hauset und Hergenrath freuen sich sicher viele, Ansgar Starkes wiederzusehen. (red/pf)

Kommentare

Kommentar verfassen

0 Comment