Auf dem Weg nach Wimbledon: Belgier gehen harten Losen aus dem Weg

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Kimmer Coppejans bemüht sich um einen Startplatz im Hauptfeld von Wimbledon. | Foto: Photo News

Coppejans, in der Weltrangliste auf Position 221 aufgeführt, trifft zunächst auf den Esten Daniil Glinka (ATP 170), den er noch im April geschlagen hatte. Onclin (ATP 186) muss sich gegen den Italiener Lorenzo Giustino (ATP 210) beweisen, gegen den er nach zwei Duellen ebenfalls eine weiße Weste aufweist. Auch Goffins erste Hürde kommt mit Andrea Guerrieri (ATP 241) aus Italien. Belgiens ehemalige Nummer eins (ATP 242) will sich zum letzten Mal vor seinem Karriereende das Ticket für London sichern. Bailly (ATP 215) bescherte die Auslosung am Sonntag ein Match gegen Pol Martin Tiffon aus Spanien (ATP 220).

Alle vier Belgier sind bereits am Montag im Einsatz und würden auch in der zweiten von drei Qualifikationsrunden auf keinen gesetzten Kontrahenten treffen. Der Rasen-Klassiker in Wimbledon findet vom 29. Juni bis 12. Juli statt.

Dabei ruhen die Augen auch auf die beiden Williams-Schwestern: Die frühere Weltranglistenerste Venus blickt voller Vorfreude auf das Doppel-Comeback mit ihrer Schwester Serena (44). „Es wird einfach unglaublich sein, da rauszugehen. Es kommt mir irgendwie unwirklich vor“, sagte die ältere der beiden Schwestern vor ihrer Premiere bei der Wimbledon-Generalprobe in Bad Homburg. In der hessischen Kurstadt trifft die 46-Jährige im Einzel in der ersten Runde auf eine Qualifikantin.

Williams: Wir haben das Potenzial, „großartig zu spielen“.

Das Doppel-Comeback der Williams-Schwestern hatte in den vergangenen Tagen für viel Aufsehen gesorgt. Die Amerikanerinnen erhielten eine Wildcard für das Grand-Slam-Turnier in London. „Wir wissen, dass wir beide das Potenzial haben, großartig zu spielen. Also hoffen wir, dass wir das umsetzen können“, sagte Venus Williams. Die Williams-Schwestern haben gemeinsam drei Olympia-Goldmedaillen und 14 Grand-Slam-Titel im Doppel gewonnen, darunter sechs in Wimbledon – den ersten im Jahr 2000 und den letzten im Jahr 2016. Sie spielten zuletzt bei den US Open 2022 gemeinsam im Doppel.

Letztmals absolvierte Williams vor drei Jahren in Wimbledon ein Match auf dem schnellen Belag. Trotzdem präsentierte sich die siebenmalige Grand-Slam-Turniergewinnerin im Einzel vor ihrem Debüt in Bad Homburg selbstbewusst. „Also es wird jede Menge harte Schläge geben“, sagte die 46-Jährige. (belga/dpa/tf)

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