Im Sommer 2025 bearbeiteten die bei Assuralia angeschlossenen Reisebeistandsversicherer insgesamt etwas mehr als 277.000 Anrufe. Zudem wurden mehr als 118.000 Beistandsakten eröffnet. Davon betrafen knapp 92.000 Vorfälle in Belgien, mehr als 26.000 standen im Zusammenhang mit Problemen im Ausland.
Bei fast 106.000 Akten ging es um technische Hilfe, also vor allem um Pannenhilfe für Fahrzeuge. Mehr als 12.000 Akten betrafen medizinische Hilfe für Personen. Rund 70 Prozent der medizinischen Fälle ereigneten sich im Ausland. Bei den technischen Akten lag dieser Anteil bei knapp 17 Prozent.
Auch die Zahlen für das gesamte Jahr 2025 zeigen diesen Trend: 70 Prozent aller medizinischen Beistandsakten betrafen Zwischenfälle im Ausland, bei den technischen Akten waren es lediglich 8,5 Prozent.
Im Juli und August 2025 wurden außerdem 953 Rückführungen von Personen und 3.872 Rückführungen von Fahrzeugen registriert.
Assuralia nennt auch konkrete Beispiele aus dem vergangenen Jahr. So musste ein belgischer Tourist in Thailand wegen Problemen infolge zu hohen Blutdrucks ins Krankenhaus eingeliefert werden. Nach dem Aufenthalt wurde er gemeinsam mit Partner und Kind zurückgeführt. Für die Organisation der Rückführung mit einem spezialisierten Flugzeug wurde ein Krankenpfleger eingesetzt. Die Versicherung übernahm dabei Kosten in Höhe von 120.000 Euro.
Auch in diesem Sommer stocken die Versicherer ihr Personal auf. Sie setzen bis zu 20 Prozent zusätzliche Mitarbeiter ein, vor allem Studenten. (belga/rt)

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