Im Januar waren 8.972 Menschen betroffen, die seit mehr als 20 Jahren arbeitslos waren und deren Anspruch auf Arbeitslosenunterstützung endete. Im März folgte eine zweite Gruppe: 36.584 Personen, die seit mehr als acht Jahren als Arbeitssuchende gemeldet waren.
Von ihnen fanden 10,2 Prozent wieder eine Beschäftigung – entweder als Arbeitnehmer oder als Selbstständige. Das entspricht 3.742 Personen. Damit liegt der Anteil deutlich höher als bei der ersten Gruppe im Januar, bei der 5,8 Prozent wieder eine Arbeit aufnahmen.
Am niedrigsten fällt die Quote in Brüssel aus. Dort fanden 8,5 Prozent der Betroffenen wieder eine Beschäftigung. In der Wallonie waren es 10,7 Prozent, in Flandern 11,8 Prozent.
Das LfA sieht in diesen Zahlen eine Entwicklung, die in Richtung der sogenannten „Drittel-Hypothese“ geht, mit der die Regierung rechnet. Demnach könnten sich bei den nächsten Gruppen von Betroffenen stärkere Wiedereingliederungen in den Arbeitsmarkt bestätigen. (belga/rt)

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