Im Mai gab es weniger Firmenpleiten – Anstieg nur in Flandern

<p>Im Mai gab es weniger Firmenpleiten – Anstieg nur in Flandern</p>

Gegenüber April entspricht das einem Rückgang um 18,7 Prozent. Auch im Vergleich zum Mai des vergangenen Jahres lag die Zahl der Konkurse niedriger, und zwar um 3,8 Prozent.

Die Zahl der infolge von Konkursen verlorenen Arbeitsplätze sank ebenfalls, heißt es in den Statistik-Angaben. Im Mai waren 1.655 Jobs betroffen. Das sind 30,3 Prozent weniger als im April und 5,3 Prozent weniger als im Mai vergangenen Jahres. Im Vergleich zu Mai 2024 beträgt der Rückgang sogar 17,2 Prozent.

Regional zeigt sich allerdings ein unterschiedliches Bild. In Flandern stieg die Zahl der Firmenpleiten als einzige Region weiter an. Dort wurden im Mai 574 Fälle registriert, 1,6 Prozent mehr als im Mai 2025 und 6,7 Prozent mehr als im Mai 2024. Damit verzeichnete Flandern einen neuen Höchstwert für einen Mai. Der bisherige Rekord hatte im vergangenen Jahr bei 565 Konkursen gelegen.

In der Wallonie wurden im Mai 127 Firmenpleiten gezählt, in der Hauptstadtregion Brüssel 153. Zunahmen gegenüber April gab es in zwei Wirtschaftsbereichen: im Transport- und Lagersektor mit 70 Konkursen sowie in der Landwirtschaft und Fischerei mit sieben Fällen. Im Vergleich zu den Mai-Werten der beiden Vorjahre legten vier Sektoren zu: die Kategorie „sonstige Dienstleistungen“ mit 146 Konkursen, Transport und Lagerung, Industrie und Energie sowie Landwirtschaft und Fischerei. (belga/nico)

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