Mit dabei war auch der ostbelgische Kammerabgeordnete Luc Frank (Les Engagés/CSP). Laut seinen Angaben dient die Mission dazu, Terrorismus, Menschenhandel und weitere illegale Aktivitäten im Mittelmeerraum zu bekämpfen.
Belgien beteiligt sich mit MQ-9B-Drohnen im Rahmen der Operation „Silent Spear“. Die unbemannten Fluggeräte übernehmen Aufklärungs-, Überwachungs- und Erkundungsaufgaben und sollen so zur maritimen Sicherheit beitragen. „Was Belgien und die NATO hier tun, ist, die Südflanke unserer Grenzen zu überwachen, um das lukrative Geschäftsmodell der Menschenschmuggler zu untergraben. Ihre Arbeit hat direkte Auswirkungen auf unsere Sicherheit in Belgien“, erklärte Luc Frank in einer Mitteilung. Während des Besuchs erhielt die parlamentarische Delegation im NATO-Hauptquartier eine Einweisung in Ziele und Ergebnisse der Operation „Sea Guardian“. Zudem trafen die Abgeordneten die vor Ort stationierten belgischen Soldaten und nahmen an einer Präsentation der Fähigkeiten der eingesetzten Drohnen teil. Im Mittelpunkt der Gespräche standen auch die technologischen Herausforderungen für die europäischen Streitkräfte sowie die wachsenden Sicherheitsrisiken im Mittelmeerraum. Nach Ansicht von Luc Frank seien dafür weitere Investitionen erforderlich. „Dieser Arbeitsbesuch hat gezeigt, welche erheblichen Herausforderungen in Bezug auf personelle, technologische und fähigkeitsbezogene Investitionen Belgien bewältigen muss, um seinen Ambitionen und seiner Verantwortung im Verteidigungsbereich gerecht zu werden“, sagte er. Der Besuch habe außerdem die Bedeutung moderner Ausrüstung und die Rolle der belgischen Streitkräfte innerhalb der NATO verdeutlicht. „Diese europäische Grenze wird weiterhin von großer Bedeutung sein, und die Herausforderungen sind beträchtlich. Aber unsere Soldaten wissen, was sie tun“, so Frank. (red/sc)

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