Auch am weiteren Wochenende müsse in Ostbelgien immer wieder mit lokalen Schauern und Gewittern gerechnet werden. Mit den steigenden Temperaturen nehme dieses Risiko zu. Die Regenwahrscheinlichkeit liege bei 20 bis 40 Prozent, örtlich seien auch kräftigere Gewitter möglich. Nach Einschätzung von Karsten Brandt könnte sich die Wetterlage erst ab Montag oder Dienstag allmählich stabilisieren. Dann würde kühlere Luft die schwüle, subtropische Luftmasse schrittweise verdrängen. Dadurch könnten sich die Bedingungen für die Heuernte wieder verbessern. „Nach aktuellem Stand deutet sich ab Dienstag die größte Wahrscheinlichkeit für eine längere trockene Phase an“, erklärt Karsten Brandt. Die verschiedenen Wetterberechnungen ließen derzeit erwarten, dass diese Phase zumindest bis Donnerstag oder Freitag anhalten könnte. Möglicherweise halte sie sogar noch länger an. Aus heutiger Sicht erscheinen die Bedingungen zu Beginn der kommenden Woche günstiger als am anstehenden Wochenende. Gleichzeitig verweist der Meteorologe auf die verbleibenden Unsicherheiten der Vorhersagen. Im Übergang zum Juli könnte sich die Wetterlage erneut verändern. Ein aktualisierter Ausblick soll Anfang kommender Woche folgen. (sc)

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