Der 51-Jährige aus Mons tritt damit eine weitere Amtszeit von vier Jahren an. Zugleich kündigte die FGTB eine „große Aktion“ in Namur im kommenden Juni an.
In seiner Abschlussrede beim Kongress in Lüttich übte Tamellini scharfe Kritik an der Politik der wallonischen und föderalen Regierungen. Er warnte vor einem Gesellschaftsmodell, „das sich die Stiefel an der Demokratie abputzt“, und prangerte Kürzungen im öffentlichen Dienst, die zunehmende Prekarisierung der Arbeitswelt, Eingriffe in die Gewerkschaftsfreiheiten sowie eine Verschärfung der Sparmaßnahmen in der Wallonie an. Zudem verwies der Generalsekretär auf die Auswirkungen der Reformen für Beschäftigte im Bereich der Dienstleistungsschecks, der Familienhilfen, des Non-Profit-Sektors und des öffentlichen Dienstes. (belga/nico)

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