Der Leserbrief von Energie 2030 liest sich ja wie ein PR-Text. Es bleiben erhebliche Zweifel an dieser Darstellung. Den direkten Kontakt zu Energie 2030 hatte ich mal. Dann sind ein paar Jahre vergangen, bevor das damals Angekündigte mal geplant wurde. Richtigstellung falscher Aussagen kann ich auch betreiben. So hat die Einbindung der Stadt St.Vith schon mehr als ein Jahr vor den angedachten Planungen begonnen.
Das genannte Datum kann nicht alleine wegen des Einsatzes eines Kranes und wetterbedingter Verzögerungen verschoben worden sein, denn in St.Vith stürmt und regnet es 2026 nicht in einem fort. Ausreden über Ausreden werden hier veröffentlicht. Noch im Februar behaupteten Verantwortliche von dieser Genossenschaft, dass ein Anlieger noch wegen seines Feldes kontaktiert werden müsse, weil dort ein Teil des Abbaus gelagert werden sollte.
Welcher Bauherr fragt erst nach der Erteilung der Baugenehmigung, ob ein Nachbar mit den Planungen einverstanden ist? Die Nachhaltigkeit dieser Windkraftanlagen stelle ich sowieso in Frage. Die Floskel, dass Wind bzw. die Sonne keine Rechnung schickt, ist so abgedroschen, dass sie nicht mehr zählt.
Die Überlegungen zur Windkraft haben größere Nummern als Energie 2030 angeregt. Leider hat sich eine andere Genossenschaft in Ostbelgien etabliert. Courant d’Air ködert jetzt mit Anlagemöglichkeiten in ihre Projekte. Doch viel schlimmer sind allerdings die Großanleger, die mit viel Geld, ohne Rücksicht auf Natur, Anwohner sowie Land- und Forstwirtschaft, ihre Projekte auf wertvollen Böden durchboxen. Zu allem Überfluss kommt nicht selten ein Großteil des Geldes über ein Konsortium oder eine Holding aus China. So verkauft man seine Heimat.
Ein vollumfänglich positives Projekt... was? Für Anteilseigner war es natürlich ein positives Projekt, aber nicht für die Anwohner, die die zischenden Windgeräusche jahrelang ertragen mussten. Im Sommer bei offenem Fenster schlafen, war nicht mehr drin. Für die Bürger der Region hat dieses Windrad nichts anderes gebracht, als den Anblick eines drehenden Ungetüms. Last but not least vergisst der Schreiber dieses Leserbriefs zu erwähnen, wie die Rotoren wiederverwertet werden. Gar nicht, wäre die Erklärung, weil die Rotoren aus lauter untrennbaren Materialien gefertigt sind und nur in sehr geringen Mengen wiederverwertbar sind. Der Rest ist giftiger Sondermüll.
Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren