WM-Spitzenreiter Elfyn Evans (Toyota Yaris) ging als erster Fahrer auf die Strecke, konnte seinen Zeitverlust aber auf 15,2 Sekunden begrenzen. Der Waliser liegt nach den drei Vormittagsprüfungen auf Rang sechs mit 15,2 Sekunden Rückstand.
Sami Pajari (Toyota Yaris) gewann zwei der drei Prüfungen und bestätigt damit seine Konstanz aus den vergangenen vier Rallyes, die er jeweils auf dem Podium beendet hatte. Nur Fourmaux war bislang schneller unterwegs. Nach der Auftaktprüfung übernahm der Franzose die Führung von Oliver Solberg (Toyota Yaris), der mit 9,9 Sekunden Rückstand Fünfter ist. „Das Gefühl ist schrecklich, wirklich furchtbar. Die Reifenwahl war nicht perfekt, aber das ist mein Fehler. Wir sind aber noch dabei, und das ist die gute Nachricht“, sagte Solberg im Ziel der letzten Vormittagsprüfung.

Ogier und Neuville kämpfen derweil um den dritten Platz. „Ich habe keine Probleme mit dem Setup, ich bin einfach zu langsam. Dass ich diese Rallye siebenmal gewonnen habe, bedeutet nichts. Jedes Mal muss man wieder bei null anfangen“, erklärte Ogier. Neuville beendete den Freitagvormittag mit einer Bestzeit und verkürzte damit den Rückstand auf Ogier auf 0,2 Sekunden. „Das war eine gute Prüfung. Ich passe das Auto ständig ein wenig an, und vielleicht bewegen wir uns in die richtige Richtung“, sagte er.
Am Freitagnachmittag stehen noch vier Wertungsprüfungen auf dem Programm. Mit dem angekündigten Regen könnte es ein anspruchsvoller Nachmittag werden. (mn)

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