Der Schönen nur eine Frage stellen:
Du eilst so zart, komm sag wohin?
Selbst des Tages letzte Helle
verklärt dämmernd deinen Sinn.
Gibst du dem Glück noch eine Chance,
weiß und rot bei Anbruch der Nacht?
Ein leichtes Erzittern, etwas Trance,
mutterseelenallein, nie zu Ende gedacht.
Können Bäume uns noch trösten,
der tiefsten Tiefe dunkles Grün?
Über dem Kleinsten und dem Größten
Funken der Herrlichkeit versprühen?
Welch ein Weg, weit zu beschreiten,
es eilt des Sehnens scheue Sucht
den Frühlingszauber zu begleiten
bis zu des Herbstes harter Frucht.
Ein Windhauch flüchtig, dann und wann,
der viele Namen hat.
Ein stilles Wort, vielleicht Gesang,
geht sanft von Blatt zu Blatt.
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