Schwieriges Wochenende für Thierry Neuville in Schweden

<p>Thierry Neuville zeigte sich nach Rang sieben beim Rallye Schweden enttäuscht und sprach von einer schwierigen Phase seiner Karriere.</p>
Thierry Neuville zeigte sich nach Rang sieben beim Rallye Schweden enttäuscht und sprach von einer schwierigen Phase seiner Karriere. | Foto: belga

Nach einem bereits enttäuschenden Saisonauftakt in Monte-Carlo, wo der Belgier Fünfter geworden war, verlief auch das Wochenende in Schweden schwierig. Bereits am Freitagmorgen verlor Neuville viel Zeit, nachdem er eine Schneeverwehung touchiert hatte. Zwar konnte er seine Fahrt schnell fortsetzen, doch große Temperaturunterschiede führten dazu, dass die Windschutzscheibe von innen vereiste. Beim Enteisen verlor der Hyundai-Pilot rund eine Minute und zwanzig Sekunden – ein Rückstand, den er im weiteren Verlauf nicht mehr aufholen konnte.

Hinzu kamen technische Probleme und ein schwer vorhersehbares Fahrverhalten des Fahrzeugs. Laut Neuville wechselte der Wagen zwischen kaum fahrbar und Bestzeit-Niveau. Am Sonntagmorgen kämpfte er mit starkem Untersteuern, am Mittag gewann er jedoch die Power Stage und sicherte sich damit fünf zusätzliche Punkte für die Weltmeisterschaft. Zusammen mit den Punkten für Rang sieben blieb die Ausbeute dennoch hinter den Erwartungen zurück.

„Die Frustration ist natürlich sehr groß. Aber solange es Hoffnung gibt, gibt es auch Leben“, erklärte Neuville nach dem Rennen. Gleichzeitig sprach er von einer der schwierigsten Phasen seiner Karriere. Trotz intensiver Arbeit und zahlreicher Änderungen an den Fahrzeugeinstellungen habe das Team bislang keine klare Ursache für die Probleme gefunden. „Wir arbeiten viel und fahren viel, aber irgendwie nicht in die richtige Richtung“, sagte der Belgier mit Blick auf das nächste Rennen, die Safari Rallye in Kenia Mitte März. (belga/rt)

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