Fußball-WM boykottieren?

Die Maske des selbsternannten Peacemakers Trump ist längst gefallen. Nach Beendigung von acht Kriegen und nach dem Kidnapping des Präsidenten von Venezuela zündelt er mit der „Übernahme“ von Grönland die nächste geopolitische Bombe.

Unterdessen überbieten sich Europas Spitzenpolitiker mit rhetorischem Säbelrasseln. Leider ist nicht auszuschließen, dass der US-Präsident seinen Worten Taten folgen lässt, womit sich schon bald die Frage nach angemessenen Antworten stellen dürfte.

Ganz sicher würde die FIFA bzw. deren schleimiger Präsident Infantino den USA die Fußball-Weltmeisterschaft NIE entziehen, selbst wenn Gastgeber Trump die Grenzen schon jetzt bei Weitem überschritten hat. Vielleicht tut sich bis zum Start der WM im Juni auch nichts, aus taktischen Gründen. Falls doch, fände ich nicht zuletzt die Nichtteilnahme an der WM als eine passende Antwort. Schließlich wäre es nicht der erste Boykott einer aufgepimpten Propagandaveranstaltung. Zumindest bedarf es einer Debatte über den WM-Entzug – sollte die Lage in Grönland in den kommenden Tagen und Wochen eskalieren.

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