In Führung liegt weiter der Südafrikaner Henk Lategan. Der Toyota-Pilot büßte zwar Zeit auf die Verfolger ein, liegt aber weiterhin über drei Minuten vor dem früheren Dakar-Sieger Nasser Al-Attiyah (Katar/Dacia) mit dem Belgier Fabian Lurquin. „Es war wirklich sehr schwierig. Wir haben uns am Ende an zwei Stellen ein bisschen verfahren und etwas Zeit verloren“, sagte Lategan.
Ein namhaftes Ford-Trio um Mattias Ekström, Nani Roma, der den Tagessieg wegen einer Zeitstrafe verpasste, und Carlos Sainz befindet sich mit einem Rückstand von jeweils unter zehn Minuten ebenfalls in Schlagdistanz.
Guillaume de Mévius (MINI) gelang es in der zweiten Hälfte der Marathon-Etappe, den Zeitverlust auf 41:09 Minuten zu begrenzen. Am Nachmittag hat sein Assistenzteam die Möglichkeit, sein Fahrzeug zu reparieren – eine wichtige Vorbereitung auf die längste und zugleich extrem anspruchsvolle Etappe dieser Dakar-Rallye.
Am Freitag erwartet die Teilnehmer nämlich eine wahre Mammutaufgabe: eine Gesamtstrecke von 920 Kilometern, davon 331 Kilometer unter Wettbewerbsbedingungen. Ziel ist Riad, wo am Samstag ein Ruhetag auf dem Programm steht. (mn)

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