Lategan musste sich Quintero um 1:42 Minuten geschlagen geben, während Titelverteidiger Yazeed Al Rajhi als Dritter weitere 14 Sekunden einbüßte. In der Gesamtwertung übernahm Nasser Al-Attiyah im Dacia die Führung von Guillaume de Mévius (MINI), der nach einem schwierigen Tag auf Rang drei zurückfiel und nun 1:09 Minuten Rückstand aufweist.
Nach einem zurückhaltenden Start in die Rallye dominierte Toyota erstmals das Geschehen. Quintero setzte sich nach 143 Kilometern an die Spitze, nachdem er zuvor den Südafrikaner Variawa abgefangen hatte, und ließ sich die Führung bis ins Ziel nicht mehr nehmen. Für den US-Amerikaner war es bereits der 23. Etappensieg bei der Dakar – 20 davon holte er zwischen 2021 und 2023 in der SSV-Kategorie (Side-by-Side-Vehicles), zwei weitere gewann er 2025 in der Autoklasse.
Nach Etappensiegen von Ford im Prolog und MINI auf der ersten Etappe ist Toyota damit die dritte Marke, die bei der diesjährigen Dakar jubeln darf. Dacia wartet zwar weiterhin auf den ersten Tageserfolg, stellt mit Al-Attiyah und seinem belgischen Beifahrer Fabian Lurquin jedoch das aktuell führende Duo der Gesamtwertung. Das Team belegte am Montag Rang acht mit 6:31 Minuten Rückstand, profitierte aber von seiner Konstanz in den vergangenen Tagen und übernahm so die Spitze – erstmals in der noch jungen Dakar-Geschichte der Marke Dacia.
In der Gesamtwertung liegt Quintero nun auf Rang zwei mit nur sieben Sekunden Rückstand. Guillaume de Mévius folgt als Dritter. Der Belgier musste am Montag gemeinsam mit seinem französischen Beifahrer Mathieu Baumel als erstes Fahrzeug auf die Strecke gehen und kam schließlich als Zwölfter ins Ziel. Mit 8:20 Minuten Rückstand konnte das Duo den Schaden jedoch in Grenzen halten. (mn/belga)

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