Die Pfadfinder haben dafür gesorgt, dass auch in diesem Jahr an Weihnachten das Friedenslicht von Bethlehem in unserem Land leuchtet. Ein bisschen Licht können wir in diesen dunkeln Zeiten durchaus gebrauchen, denn drei Gangster sind dabei, die Welt unter sich aufzuteilen: Der eine ist Chef eines berüchtigten Geheimdienstes, der seine Widersacher entweder vergiften oder aus dem Fenster werfen lässt und ein Land nach dem anderen ungestraft mit Krieg und Verwüstung überzieht. Der andere ist ein gnadenloser Apparatschik, der die düsteren Visionen von George Orwell (1984) umsetzt und in seinem Riesenreich ganze Kulturen auslöscht. Der dritte ist ein skrupelloser Psychopath, der fremde Länder ausplündert und sich damit die eigenen Taschen füllt. Angeblich sind wir gegen diese „Allianz des Bösen“ machtlos. Dabei könnte jeder von uns ihr etwas entgegensetzten: Wir könnten auf den Ramsch und Kitsch aus Fernost, der massenhaft über Lüttich eingeflogen wird und unseren Einzelhandel ruiniert, verzichten. Wir könnten die Lukoil-Tankstellen boykottieren, weil mit diesem Treibstoff der Ukrainekrieg finanziert wird. Wir könnten Druck auf unsere Sportfunktionäre machen, damit unsere Nationalmannschaft 2026 nicht in US-Stadien spielt. So könnte jeder von uns ein bisschen dazu beitragen, dass der „Friede auf Erden“ kein leeres Wort bleibt.
Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren