Das berichtet die Tageszeitung „La Meuse“. Möglich wurde dies durch einen verstärkten Aktionsplan der Polizeizone Stavelot-Malmedy, der derzeit in allen Gemeinden der Zone umgesetzt wird.
Die Polizei reagierte auf die jüngste Einbruchsserie mit intensivierten Kontrollen, insbesondere im Straßenverkehr. Ursprünglich auf Alkohol- und Drogenmissbrauch ausgelegt, werden diese nun systematisch vertieft – vor allem bei Fahrzeugen, die nicht aus der Gegend stammen. Die Beamten achten vermehrt auf Personen, deren Verhalten auf kriminelle Absichten schließen lässt.
Dank dieser Wachsamkeit konnten zwei verdächtige Duos aufgespürt werden. Das erste führte eindeutiges Einbruchswerkzeug sowie Material zum Beseitigen von Spuren mit sich und dürfte gerade Einbrüche vorbereitet haben. Das zweite Duo hatte bereits zugeschlagen: Die Polizisten fanden Diebesgut, hauptsächlich Schmuck. Parallel dazu laufen Ermittlungen zu weiteren gemeldeten Verdächtigenprofilen.
Die Festgenommenen wurden der Staatsanwaltschaft vorgeführt, die über eine Überstellung an das Strafgericht Verviers entscheiden wird. Derweil setzt die Polizei ihre Patrouillen fort – sowohl sichtbar als auch zivil – und erinnert die Bevölkerung daran, Häuser gut zu sichern und bei Abwesenheit Anwesenheit vorzutäuschen. (red/arco)

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