Cocktail der schönen Melodien aus Oper und Operette fand großen Zuspruch

<p>Bei dem von ihr zum zweiten Mal organisierten Kelmiser Operettencocktail konnten Initiatorin Barbara Mergelsberg (Mitte), gemeinsam mit Fabienne Crutzen (links) und Stephan Laschet (rechts), die Besucher abermals mit einem überaus anspruchsvollen und sehr beeindruckenden Konzert verzaubern.</p>
Bei dem von ihr zum zweiten Mal organisierten Kelmiser Operettencocktail konnten Initiatorin Barbara Mergelsberg (Mitte), gemeinsam mit Fabienne Crutzen (links) und Stephan Laschet (rechts), die Besucher abermals mit einem überaus anspruchsvollen und sehr beeindruckenden Konzert verzaubern. | Foto: privat

Kelmis

Am Sonntag, 28. April, hatte Barbara Mergelsberg zum zweiten Cocktail der schönen Melodien und Lieder aus der Oper und Operettenwelt eingeladen.

Vor vollem Haus der Kelmiser Patronge konnte sie viele Besucher aus Nah und Fern begrüßen, und das angekündigte Programm hielt, was es versprochen hatte.

Eröffnet wurde der Reigen im ersten Teil des Abends von der aus Kelmis stammenden Gastgeberin selbst, Barbara Mergelsberg. Sie tat dies mit Liedern aus die Csárdás Fürstin von Emmerich Kálmán.

Stephan Laschet brachte sehr natürlich ein Auszug aus der Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart, „ein Mädchen oder Weibchen“. Weiter ging es mit einem Stück von Robert Stolz aus der Operette „der Favorit“ mit dem bestbekannten Lied, „der Kaiser der Seele“.

Fabienne Crutzen, eine der bekanntesten Pianistinnen der Region, stellte einmal mehr ihr Können mit dem Schatz Walzer, aus dem „Zigeunerbaron“, von Johann Strauss, unter Beweis. Stephan Laschet bot alsdann aus dem Bettelstudent, „Ich knüpfte manche zarte Bande“.

Zum Schluss des ersten Teils des Programms wurde das Publikum, das schon einige Male eingeladen wurde mitzusingen, mit dem Lied „Im Weißen Rössel“ von Robert Stolz, nochmal richtig motiviert mitzumachen, was allen Anwesenden sichtlich richtig Spaß machte.

Wer die Konzerte von Barbara Mergelsberg besucht, darf sich immer auf eine Überraschung freuen. Zum Auftakt des zweiten Teils gab es etwas Besonderes. Durch ihr schauspielerisches Talent bringt sie jede noch so kleine Bühne so richtig in Szene.

Einmalmehr stellte sie dies bei der Inszenierung zu den Auszügen von Jacques Offenbachs „Une poupée aux yeux d’émail“ und „J’ai cassé le nez da la princesse“ unter Beweis. Letzteres aus „La princesse de trébizonde“.

Stephan Laschet überzeugte nicht nur sängerisch, sondern brachte bei dem Lied „Dunkle rote Rosen“, aus Gasparona von Karl Millöcker, einigen Damen entsprechende Blumen zum Geschenk. Als krönender Abschluss gab es Auszüge aus der Operette von Carl Zeller, der Vogelhändler, so unter anderem „Ich bin die Christel von der Post“ und zu gutem Schluss „Schenkt man sich Rosen in Tirol“.

So ging nach rund zwei Stunden ein überaus anspruchsvolles und sehr beeindruckendes Konzert mit vielen Facetten der Oper und Operettenmelodien zu Ende und die Akteure konnten erst nach einigen Zugaben die Bühne verlassen.

Kommentare

Kommentar verfassen

0 Comment