Es ist der zweite Tag der dreitägigen Protestwelle, die über Belgien hinwegrollt – und heute wird auch die DG erreicht. Anhänger der Gewerkschaften wie auch „Betroffene“ aus dem öffentlichen Dienst demonstrieren gegen die Reformen der Föderalregierung, die einem „sozialen Kahlschlag“ gleichkämen.
Nachdem morgens vor mehreren Schulen in Eupen gestreikt wurde, trafen sich die Protestierenden, begleitet vom Geräusch trillernder Pfeifen, samt eindringlicher Botschaft und Schildern um 10 Uhr vor dem DG-Ministerium. Nach Angaben der Polizeizone Weser-Göhl waren rund 250 Teilnehmer dem Aufruf der Gewerkschaften gefolgt.
Gegen 11.15 Uhr wurde die Eupener Gospertstraße wieder für den Verkehr freigegeben. Es handelte sich um einen friedlichen Protest – Zwischenfälle gab es laut Polizei nicht. (nc)

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