Die dritte Aktion „Saubere Dörfer“ findet vom 25. bis 30. Oktober statt. An den Straßenrändern aller Gemeinden liegt bekanntlich regelmäßig Müll – an manchen Straßen mehr, an manchen weniger. Fünf ostbelgische Dörfer – davon vier aus der Eifel – sind dem Aufruf gefolgt, an ihren eigenen Straßenrändern Müll einzusammeln.
In Kelmis und Espeler wurde bereits am Samstag trotz Regen mit tatkräftiger Unterstützung Müll gesammelt. Zwei Wochen nach dem Sauberkeitsmarathon konnten die Royal Rangers dennoch zwei Müllsäcke füllen. In Espeler hat der Junggesellenverein „nur“ die Hauptstraßen gereinigt und dabei ist fast ein ganzer Anhänger Müll zusammengekommen. Im Laufe der Woche nehmen die Elternvereinigung Neidingen, der Turnverein Bütgenbach und die Dorfgruppe Küchelscheid-Leykaul an der Aktion teil. Die Ländlichen Gilden sind gespannt, wie viel dort zusammenkommt.
Das Ziel besteht darin, Aufmerksamkeit auf den Müll an den Straßenrändern zu lenken und ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass Müll nicht dorthin gehört. Der gesammelte Müll wird an einem Ortseingangsschild pro Dorf in Säcken gestapelt. Die Säcke bleiben für ein paar Tage liegen, damit die Menge des gesammelten Mülls sichtbar wird. Bilder davon werden über die Social-Media-Kanäle der Ländlichen Gilden geteilt.
Bis März 2026 werden noch einige weitere Aktionen, mit finanzieller Unterstützung der EU, von „Jung. Aktiv. Ostbelgien!“ folgen, alle mit dem Fokus auf die Dorfentwicklung. Weitere Informationen findet ihr im Newsletter der Ländlichen Gilden (www.dorfentwicklung.be/newsletter), auf Instagram (@laendliche_gilden), auf Facebook (www.facebook.com/laendlichegilden) sowie unter dem Hashtag #jungaktivostbelgien.
Die Ländlichen Gilden beteiligen sich seit 2021 mit dem Projekt „Lebendige Dörfer“ an der Umsetzung des Leitbilds „Ostbelgien leben 2040“. Der Sinn dieses Projektes ist es, Dorfbewohner dabei zu stärken, professionell zu begleiten und Projekte finanziell zu unterstützen, um ihr Dorf lebendig und l(i)ebenswert zu machen. Bei Rückfragen können sich alle Bewohner der Deutschsprachigen Gemeinschaft an Salima Alâadany per Telefon (080/410 067) oder per E-Mail (salima.reichling@bauernbund.be) wenden. (red/jj)

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