Allerdings erweist er sich seit Jahren hin und wieder als öffentliches Ärgernis, weil der Wasserlauf, dem leider auch ungeklärte Abwässer zugeführt werden, regelmäßig verstopft und in der warmen Jahreszeit zu einer „stinkenden Kloake“ wird. Ein Dutzend Anwohner, die bislang freiwillig die Säuberung des Kanals übernommen haben, richteten nunmehr eine Unterschriftenaktion an die Gemeinde Burg-Reuland, um die Zuständigkeit für den Wasserlauf zu klären. Sie sehen sich, auch aus Altersgründen, vermehrt nicht mehr dazu in der Lage, diese Arbeit zu übernehmen. Bürgermeister Alain Stellmann stellte dem Anwohner Rudy Lallemand, der das Anliegen am Ende der jüngsten Gemeinderatssitzung vortrug, eine Lösung in Aussicht. „Der Mühlenteich kann nicht vollständig stillgelegt werden, weil ein Restaurant über ein Wasserrad weiterhin eine Turbine zur Stromerzeugung nutzt.“ Entscheidend sei, einen besseren Durchfluss des Wassers zu gewährleisten. „Wir sehen ein, dass wir die Anwohner nicht mit diesem Problem alleine lassen können, zumal der Mühlenteich nicht ihr Eigentum ist. Die gesamte Trasse unterliegt unterschiedlichen, privaten Eigentumsverhältnissen.“ (arco)



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