Zwischen 10 und 15 Uhr überprüften 17 Einsatzkräfte demnach insgesamt 56 Fahrzeuge. Beteiligt waren neben der lokalen Polizei auch die Polizeizone Fagnes, die Straßenpolizei Lüttich, die Föderalpolizei Eupen, der Zoll, der TÜV, die UCR sowie die Sozialkontrolle.
Das Ergebnis fiel deutlich aus: Vor Ort wurden Bußgelder in Höhe von insgesamt 17.257 Euro verhängt. Darüber hinaus leitete die Polizei mehrere Protokolle an die Staatsanwaltschaft weiter. Drei Fahrzeuge wiesen so gravierende technische Mängel auf, dass sie unmittelbar stillgelegt werden mussten.
Die Beamten stellten bei der Kontrolle eine Vielzahl von Verstößen fest. Besonders häufig handelte es sich um Missachtungen der gesetzlich vorgeschriebenen Ruhezeiten, erhebliche technische Defekte oder fehlende Prüfbescheinigungen. Auch die Sicherung der Ladung ließ in mehreren Fällen zu wünschen übrig. Zwei Lastwagen wurden zudem mit rotem Diesel betrieben – ein schwerwiegender Verstoß, der rechtliche Konsequenzen nach sich zieht.
Die Polizei hob in einem Schreiben neben den Ergebnissen auch die enge und effiziente Zusammenarbeit aller beteiligten Dienste hervor. Solche koordinierten Aktionen finden regelmäßig statt und sind ein wichtiger Beitrag zur Verkehrssicherheit sowie zur Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben im Schwerlastverkehr. (red/calü)

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