Wallonie will 200 Millionen Euro in Einstein-Teleskop investieren

<p>Ministerpräsident Adrien Dolimont</p>
Ministerpräsident Adrien Dolimont | Foto: belga

Das geplante unterirdische Observatorium für Gravitationswellen gilt als eines der ambitioniertesten Wissenschaftsprojekte Europas. Mit der neuen Budgetzusage setzt die Wallonie nach eigenen Angaben „einen entscheidenden Schritt zur Verwirklichung des Projekts“ und will zugleich „ihre Position als Standort für wissenschaftliche Innovation stärken und konkrete Impulse für die regionale Wirtschaft schaffen“.

Parallel zu dieser Anschubfinanzierung sollen auch die Auswirkungen der Bauarbeiten im regionalen Umfeld untersucht werden. So sollen die Gesamtkosten einschließlich notwendiger Infrastrukturmaßnahmen und die sozioökonomischen Effekte für die lokale Bevölkerung und Unternehmen präzise ermittelt werden.

„Mit dem Einstein-Teleskop investieren wir in die Wissenschaft der Zukunft und eröffnen unseren Forschern, Unternehmen und Bürgern neue Entwicklungsperspektiven“, erklärte Ministerpräsident Dolimont.

Wirtschaftsminister Pierre-Yves Jeholet (MR) ergänzte: „Diese finanzielle Unterstützung ist Teil einer langfristigen Strategie, die Wallonie zu einem wissenschaftlichen Spitzenstandort und zu einem unverzichtbaren Akteur der internationalen Forschung zu machen.“ (belga/mcfly)

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