Die Deutschsprachige Gemeinschaft hatte die Eyneburg Anfang 2023 erworben, um das historische Denkmal vor weiterem Verfall zu schützen.
Direkt nach dem Ankauf ließ die Eyne GmbH ein Statikgutachten erstellen, das 65 dringende und 75 weitere Mängel dokumentierte. Auf dieser Grundlage wurde das Konsortium „Bureau d’études Greisch – Atelier Moneo“ verpflichtet, ein Vorprojekt auszuarbeiten. Das 92 Seiten umfassende Dokument dient nun als Grundlage für die aktuellen Arbeiten. Im Juli 2025 erhielt Rc RENO nach öffentlicher Ausschreibung einen Auftrag im Umfang von rund 400.000 Euro. Die Maßnahmen betreffen insbesondere Sanierungen am Dach, Stabilisierungen und Absicherungen der historischen Kapelle sowie an den Mauerwerken. Ziel ist es, den weiteren Verfall der Bausubstanz zu stoppen. Parallel zu den Bauarbeiten laufen Gespräche mit privaten Investoren über die künftige Nutzung der Eyneburg. Laut Eyne GmbH sollen die Sicherungsmaßnahmen die Voraussetzung dafür schaffen, das Baudenkmal langfristig zu erhalten und einer neuen Bestimmung zuzuführen. (red/mo)

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