NRW investiert in Dahlem: Weitere Millionen für den Schutz gegen Hochwasser

<p>An der sanierten Brücke in Dahlem übergab Staatssekretär Daniel Sieveke (2.v.r) den neuen Förderbescheid Gemeinde Dahlem</p>
An der sanierten Brücke in Dahlem übergab Staatssekretär Daniel Sieveke (2.v.r) den neuen Förderbescheid Gemeinde Dahlem

Die Wiederaufbaumaßnahmen erweisen sich oftmals umfangreicher als geplant. Deshalb sind sogenannte Änderungsanträge vorgesehen. Die Gemeinde Dahlem hat nun den ersten Änderungsantrag gestellt und vom Land NRW weitere 4,4 Mio. Euro Wiederaufbauhilfe genehmigt bekommen.

Zur Übergabe des neuen Förderbescheides kam Staatssekretär Daniel Sieveke, stellvertretend für Ministerin Ina Scharrenbach vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung nach Dahlem. An der sanierten Brücke in der Ortsmitte konnten Bürgermeister Jan Lembach und der Allgemeine Vertreter Erwin Bungartz den Bescheid entgegen nehmen.

„Stein für Stein mit Herz an Herz – so haben wir Dahlem, so wie die anderen von der Starkregen- und Hochwasserkatastrophe betroffenen Städte und Gemeinden, in den vergangenen vier Jahren wiederaufgebaut. Uns war immer klar, dass der Wiederaufbau für alle kein Spaziergang wird, sondern ein harter und langer Marsch. Deshalb freue ich mich, dass das Ministerium weitere rund 4,4 Millionen Euro bereitstellt, um Dahlem nicht nur wiederaufzubauen, sondern zugleich zukunftssicher zu machen“, sagte der Staatssekretär bei der Übergabe.

Die Mehrkosten des Änderungsbescheides fallen vor allem in den Bereichen Abwasserwerk, Straßen und Forstwege sowie Gebäudeschäden an. Ein erheblicher Teil der Maßnahmen konnte schon in den laufenden Aufträgen begonnen oder bereits erledigt werden. Neu hinzu gekommen sind auch die Förderungen für die Hochwasserschutzkonzepte. Für den Ortsteil Berk liegt das Hochwasserschutzkonzept bereits vor und wurde den Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt, für Dahlem wird das Konzept derzeit durch ein Ingenieurbüro erstellt. Anschließend folgt das Konzept für Kronenburg.

Bürgermeister Jan Lembach zeigte sich anlässlich des Übergabetermins zuversichtlich: „Die Gemeindeverwaltung hat zusammen mit den Planungsbüros und Ingenieuren sowie mit den beauftragten Unternehmen in den zurückliegenden beiden Jahren bereits einen hohen Millionen-Betrag aus dem Wiederaufbau in die Infrastruktur investiert. Das hilft unserer kleinen Gemeinde, damit Schäden beseitigt werden und möglichst nicht wieder vorkommen. Da sind wir auf einem guten Weg“, so Bürgermeister Jan Lembach. (boß/pf)

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