Kinderleiche in Fedasil-Zentrum entdeckt - Ermittler ziehen Tötungsdelikt in Betracht

Kinderleiche in Fedasil-Zentrum entdeckt - Ermittler ziehen Tötungsdelikt in Betracht
Foto: belga

Bei dem Opfer handelt es sich um einen neunjährigen Jungen, der seit zwei Tagen vermisst wurde. Das Kind hatte mit seiner Mutter in dem Zentrum der Föderalen Agentur für den Auffang von Asylbewerbern (kurz Fedasil) in Broechem gelebt.

Nach einer groß angelegten Suchaktion wurde der leblose Körper des Jungen schließlich in dem Fedasil-Zentrum bei Ranst entdeckt.

Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler ist es gut möglich, dass der Neunjährige getötet wurde. Die Beamten nahmen vor Ort fünf Personen in Gewahrsam, um sie zu verhören.

Die Föderale Staatssekretärin für Asyl und Migration, Maggie De Block (Open VLD), reagierte via Twitter geschockt auf den dramatischen Todesfall: „Als Mutter sein Kind zu verlieren, und dann noch auf diese Art und Weise, ist das Schlimmste, was einem Menschen passieren kann.“

Premierminister Charles Michel (MR) versicherte über den Kurznachrichtendienst, dass die Ermittlungen transparent geführt werden, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. (belga)

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