Dabei mussten die Titelverteidiger zunächst einen Schreckmoment verdauen: Österreich ging im ersten Viertel überraschend mit 1:0 in Führung. „Der Start in ein Turnier ist nie perfekt – wir wissen das. Wir sind ruhig geblieben, organisiert geblieben und wussten, dass unsere Chancen kommen würden“, erklärte Boon.
Zu Beginn des zweiten Viertels drehten die Belgier die Partie und ließen fortan keinen Zweifel mehr am Ausgang des Spiels. „Ihr Tor fiel nach einem kleinen Fehler von uns, den sie eiskalt ausnutzten. Aber abgesehen davon haben wir komplett das Spiel kontrolliert – wirklich spannend war es danach nicht mehr“, so der 33-jährige Stürmer.
Der klare Sieg war für die Red Lions nicht nur ein gelungener Einstand, sondern auch ein wichtiger Schritt in einer schwierigen Vorrundengruppe mit den Niederlanden (Sonntag) und Spanien (Dienstag). „Gerade zum Auftakt darf man sich keinen Ausrutscher erlauben – und viele Tore sind wichtig für das Torverhältnis“, betonte Boon. „Das Ziel war, gut zu starten und etwas fürs Auge zu bieten. Morgen müssen wir unser Niveau anheben und 60 Minuten konstant bleiben. Dieses Spiel war gewissermaßen eine Vorbereitung auf den Kracher gegen die Niederlande.“
Konstanz – sowohl über ein ganzes Turnier als auch innerhalb einer Partie – sei laut Boon der Schlüssel. „Es ist das erste Mal, dass wir in dieser Formation ein Turnier spielen. Wir werden sehen, wie wir uns im Verlauf entwickeln.“ (belga/calü)

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