Zum Verhungern der Kinder in Palästina

Es gibt in Israel eine Gedenkstätte, die heißt Yad VAsHem. Alle Politiker der Welt kennen diese Gedenkstätte, die an die Verbrechen der Nazis an den Juden erinnert. Wenn man diese Stätte des Horrors verlässt, steht dem Besucher noch Folgendes bevor: Gedenkstätte der ermordeten Kinder.

Dazu eine Geschichte:

Eine Familie wurde in ein KZ gebracht. Die Großmutter beobachtete die Selektionen und bat die Mutter, das Kleinkind Uziel halten zu dürfen. Die jungen Eltern wurden zum Arbeitsdienst abkommandiert, Großeltern und Enkel mussten in die Gaskammer.

Erst nach Ihrem Überleben wurden sich Vater und Mutter bewusst, was die Großmutter mit ihrer Bitte getan hatte: Das Leben der Eltern gerettet.

Das überlebende Paar finanzierte später die Kindergedenkstätte. Am gewundenen Eingang befindet sich ein Relief mit dem Gesicht Uziels.

Dann gelangt man in eine dunkle Halle. Millionen Lichter funkeln an der Decke, zurückgeworfen aus tausenden Spiegeln, nur von fünf Kerzen widergespiegelt. Eine Frauen- und eine Männerstimme lesen abwechselnd die Namen von 1,5 Millionen ermordeter Kinder vor.

Beim Verlassen dieser Gedenkstätte ist man ein anderer Mensch.

Netanjahu und seine rechte Regierung sollten mal einen Tag in dieser Gedenkstätte verbringen!

Wäre gespannt, ob dann auch die Namen der verhungerten Palästinenserkinder dort vorgelesen würden?

Pfui an Staatsleiter, die so etwas zulassen und so lethargisch reagieren.

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