Auf dem Programm am Abendstand eine kurze Zuschauerprüfung über 1,76 km durch einen Park bei Tartu. „Wir möchten bei dieser Rallye Spaß haben und schnell unterwegs sein“, kündigt der Weltmeister aus St.Vith an: „Wir werden versuchen, aufs Podium zu fahren, auch wenn Estland nicht der Wettbewerb ist, wo wir uns am meisten wohlfühlen.“
Auf den nachfolgenden Plätzen bei dieser Show-WP landeten WM-Spitzenreiter Elfyn Evans (Toyota+0,5) und Lokalmatador Ott Tänak (Hyundai+0,6).
Vierzehnter wurde Grégoire Munster (Ford+3,7). Der Vervierser gab die Losung fürs Wochenende aus: „Hier musst Du auf Angriff fahren und das Hirn ausschalten.“
Schon der Shakedown am Vormittag hatte einen guten Vorgeschmack auf die Herausforderungen, die die Konkurrenten an diesem Wochenende auf den superschnellen Schotterstrecken in Estland erwarten, geliefert. „Man muss sich zunächst an das hohe Tempo gewöhnen“, so Neuville, der nach einer durchwachsenen ersten Saisonhälfte wieder rasch auf dieErfolgsspur zurückkehrten möchte: „Das wird mit Sicherheit ein Sprintrennen hier.“
Die betreffende Testetappe entsprach dem Profil der gesamten Estland-Rallye. Die Bestzeit ging an Kalle Rovanperä (Toyota), vor Takamoto Katsuta (Toyota), Thierry Neuville (Hyundai), Ott Tänak (Hyundai) und Oliver Solberg (Toyota).
Von Freitag bis Sonntag stehen 19 weitere WP auf dem Programm. (hs)

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