Der Staat als Begriff ist ein Abstraktum. Er selbst handelt nicht, sondern die Politiker, die diesen Begriff ausfüllen. Und diese Menschen handeln leider nicht nur nach den Kriterien der Vernunft, der Notwendigkeit und Nützlichkeit , sondern sind - wie man heute leider mehr und mehr sieht - von Ideologien und Wunschdenken getrieben.
Ich wurde nach dem Zusammenbruch der DDR in die neuen Bundesländer versetzt und habe dort die Ergebnisse der staatlichen Gestalter sehen müssen. Verfallene Innenstädte, die man aus ideologischen Gründen nicht erhalten wollte und stattdessen abscheulichen Trabantensiedlungen errichtete.
Leider vermisse ich in dem Artikeln auch die Frage nach den Ursachen unserer Wohnungsmisere; hat der „Staat“ nicht bedacht, dass auch unserer vielen Neubürger ein Dach über dem Kopf brauchen ?
Soweit zur staatlichen Gestaltungsfähigkeit.
Im Endeffekt wünscht sich Christian Schmitz einen Staat, der seine Bürger von der Wiege bis zur Bahre pampert.
Für mich als Urliberalen hat sich der „Staat“ auf die äußere und innere Sicherheit , auf die Infrastruktur und auf einen gewissen sozialen Ausgleich zu beschränken, die zunehmende Entmündigung des Bürgers gehört nicht dazu.
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