Feuerwehrleute in Europa

Sehr geehrter Herr Wey, ich beziehe mich auf Ihren Leserbrief zur Anhörung der Feuerwehrleute im Europäischen Parlament. Nur zur Klar- beziehungsweise Richtigstellung: Diese Anhörung kam zustande, weil ostbelgische Feuerwehrleute und vor allem freiwillige Feuerwehrleute mich ausdrücklich darum gebeten hatten, die besprochenen Hindernisse in punkto Sozialversicherung und Arbeitszeit dort zur Sprache zu bringen.

Ich kann Ihnen versichern, dass ich keinen „Kaffee trinken“ war, sondern diese Anhörung selbst organisiert, Feuerwehrleute aus ganz Europa dorthin eingeladen und die dreistündige Diskussion mitgestaltet habe.

Nicht zuletzt dadurch konnten wir unserem Zonenchef der DG, Herrn Cloth, dort eine wichtige Rolle einräumen. Die Anhörung kann übrigens nach wie vor im Internet angesehen werden. Sie können sich also jederzeit ein eigenes Bild machen. Ziel der Anhörung war es jedenfalls, für die genannten Hindernisse gesamteuropäische Lösungen zu erarbeiten. Die freiwilligen Feuerwehrleute aus der DG, aus Belgien und aus vielen anderen Ländern Europas haben mir anschließend versichert, dass sie diese Initiative als sehr positiv bewertet haben. Wir haben zudem eine interparlamentarische Arbeitsgruppe für freiwillige Feuerwehrleute geschaffen, um den rund 2,5 Millionen freiwilligen Feuerwehrleuten auf europäischer Ebene eine starke Stimme zu geben.

Darüber hinaus stehe ich in fast wöchentlichem Kontakt zu den Verantwortlichen des Landesamts für Soziale Sicherheit (LSS), um konkrete Akten von freiwilligen Feuerwehrleuten hier im Grenzgebiet zu regeln.

Es kann sich jeder selbst ein Bild davon machen, ob das sinnvoll ist oder nicht. Mit freundlichen Grüßen.

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