Wo ist die Feuerwehr, wenn sie gebraucht wird – sie ist überall, wo Not ist, wo Wasser, Unfälle und Brände sind. Und dann kommt auf einmal das EU-Parlament und sagt halt! Wir und die Freiwilligen haben hier noch ein Wort mitzureden.
Belgien und das EU-Parlament haben in dem Bereich nichts zu sagen. Sie wollen den Frauen und Männern vorschreiben, was eine Freiwillige Feuerwehr zu tun hat.
In diesem runden Bau wird über Fragen diskutiert, wie: sollte man die Schläuche viereckig machen, oder sollte man ein paar Sekretärinnen einstellen, die dann via Internet informieren, was genau abläuft? Bleibt mit euren Vorschriften da, wo der Pfeffer wächst. Die Freiwilligen haben genug zu tun, ohne dass ihr euch noch einmischt.
Ich dachte, wir hätten eine(n) Frau-Mann im EU-Parlament sitzen? Sollte dies der Fall sein, dann war diese(r) zum Zeitpunkt der Diskussion sicherlich eine Tasse Kaffee trinken. Es wundert mich ohnehin, dass ein Hauptmann der Feuerwehr eine ganze Seite zu diesem Thema dokumentiert. Ich würde mir solche Vorschriften auch nicht gefallen lassen. Wir benötigen keine Politik in der Feuerwehr.
Selbstverständlich gibt es eine Lösung: Einen Einschreibebrief an alle senden, die etwas zu sagen haben wollen. Und ihr Politiker übernehmt ab 1. Juli einen Dienstag lang die volle Verantwortung – im Notfall die Telefonnummer des EU-Parlaments wählen. Die Post kennt kein Pardon bei einem Einschreibebrief.
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