Sänger aus St. Petersburg begeisterten in Elsenborn mit ihrer Musik und ihrem Humor

<p>Der russische Männerchor Vivat gastierte in den vergangenen 19 Jahren zum achten Mal in Elsenborn.</p>
Der russische Männerchor Vivat gastierte in den vergangenen 19 Jahren zum achten Mal in Elsenborn. | Foto: Lothar Klinges

Mit russischen Männerchören verbindet man eine beeindruckende Stimmfülle sowie die Brillanz der Tenöre und die sehr markante Farbe der tiefen Stimmen. Diese Erwartungen konnte Vivat grandios, aber nie angestrengt, erfüllen.

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Kommentare

  • Ein erneuter Auftritt russischer Künstler in Elsenborn, so als gebe es keinen russischen Angriffskrieg in der Ukraine mit täglichen Meldungen über Zerstörung und Tote und so, als gebe es keine Sanktionen gegen Russland.
    Hauptsache im Gotteshaus waren alle begeistert von den russischen Volksliedern und den zu Scherzen aufgelegten Sängern.

    Um dieses Schmierentheater zu krönen geht die Spende der Elsenborner zu allem Überfluss erneut, nicht etwa an eine Kinderklinik in der Ukraine, sondern an ein St. Petersburger Krankenhaus.

    Kann man solchen Zynismus eigentlich noch steigern? Ja, indem in diesem Artikel eines Diener Gottes kein Wort vom Leid zu lesen ist, das Russen in der Ukraine erzeugen.

    Erbärmlich.

  • Über diese geradezu verzückte Rezension aus der Feder von Pastor Lothar Klinges kann man wirklich nur fassungslos sein..
    Mit keinem Wort wird erwähnt, dass die Sänger für ein Regime stehen, das gerade einen verbrecherischen Angriffskrieg gegen die Zivilbevölkerung eines Nachbarlandes führt.

    Vielleicht hätte man zwischen den verschiedenen weihevollen Beiträgen ("Freut euch im Herrn", "Ich bete an die Macht der Liebe") Kanonendonner und Einschläge von Drohnen in Wohnungen und Krankenhäuser einspielen können, illustriert mit entsprechenden Fotos oder Videos auf einer Leinwand im Hintergrund ?

    Aber das hätte ja die "andachtsvolle Stille" gestört, die während des gesamten Konzertteils im Gotteshaus herrschte", nicht wahr?

    Als Zugabe dann noch "Guten Abend, gut Nacht!" Auch für die Bewohner der betroffenen Ortschaften in der Ukraine?

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