Für den Antrag auf mein Pflegegeld kommen zwei Damen zu mir nach Hause; die eine hat Schweigepflicht und die andere ist ein Lehrmädchen. Als Antwort erhalte ich „Herr Wey, Sie bekommen 250 Euro im Monat“. Zwei Wochen später heißt es, dass ich nur noch 125 Euro erhalte, und wieder zwei Wochen später soll ich gar nichts mehr bekommen. Erst einmal war für mich alles klar, und die Papiere sind im Feuer gelandet. Doch die Sache ließ mir keine Ruhe. Da ich gerne telefoniere, habe ich fünfmal in Eupen angerufen, um ein neues blaues Antragsformular zu erhalten. Die erste Dame am Telefon hatte keine Ahnung, und ich wurde weitergeleitet. Die zweite, dritte und vierte Person konnte mir auch keine Antwort geben. Beim fünften Durchstellen nannte mir eine sehr freundliche Person eine 0800-Telefonnummer in St.Vith.
Dort wurde mir mitgeteilt, dass man mir diesen Fragebogen leider nicht aushändigen kann. So, wie ich bin, hake ich nach. Es war ein schönes Gespräch. Die Dame am Telefon war sehr freundlich, und ich fragte sie: „Sind Sie für das Pflegegeld verantwortlich?“ Sie antwortete mit Ja, und ich hakte nochmals nach: „Von wem werden Sie bezahlt?“ – „Von der DG“ – und ich sage zu ihr „Und was machen Sie den ganzen Tag?“. Daraufhin hörte ich ein Klack, und es war Stille im Hörer. Ich möchte allen Betroffenen mitteilen, welche Antwort sie von der 0800-Nummer erhalten: „Kann ich nicht – hab ich nicht – darf ich nicht.“ Die DG hat das Sagen. Doch nur nicht beirren lassen.
Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren