Polizei zieht Bilanz nach gemeinsamer Kontrolle auf der N3

<p>Alkohol, Handys und Tempo: Polizei ging auf der N3 gezielt gegen Verkehrssünder vor.</p>
Alkohol, Handys und Tempo: Polizei ging auf der N3 gezielt gegen Verkehrssünder vor. | Foto: Polizeizone Weser-Göhl

„Verkehrssicherheit endet nicht an Zonengrenzen“, heißt es in einem Presseschreiben der Zone Weser-Göhl. Deshalb sei die Kooperation mit der Nachbarzone Herver Land ein wichtiger Baustein im Rahmen des gemeinsamen Aktionsplans. Ziel der Maßnahme war es, durch eine Kombination aus Prävention und Kontrolle die Sicherheit auf der Straße zu erhöhen.

Kontrolliert wurde auf beiden Seiten der Lütticher Straße in Lontzen und Montzen. Im Fokus standen dabei typische Risikofaktoren: Handy am Steuer, fehlender Gurt, schlechte Sicherung von Kindern – und natürlich Alkohol oder Drogen am Steuer.

Die Bilanz lässt aufhorchen: 20 Fahrer wurden mit dem Handy in der Hand erwischt, elf waren ohne angelegten Gurt unterwegs. Zudem registrierten die Beamten 38 Geschwindigkeitsüberschreitungen. Auch technische Mängel kamen ans Licht: In vier Fällen fehlte der Versicherungsschutz, in fünf Fällen war keine gültige technische Kontrolle (TÜV) vorhanden. Zwei Personen fuhren ohne gültigen Führerschein, ein Fahrzeug war gar nicht zugelassen.

Einige der Verstöße betrafen auch den gewerblichen Verkehr: Ein Lkw-Fahrer konnte keinen ordnungsgemäßen Frachtbrief (CMR) vorlegen, ein anderer hatte Mängel beim Fahrtenschreiber – dem sogenannten Tachographen. Zudem fiel bei den insgesamt 135 durchgeführten Alkoholtests ein Fahrer positiv auf.

Die Polizei zeigt sich mit der Aktion zufrieden: „Solche Kontrollen senden ein wichtiges Signal: Wir sind präsent – und wir schauen genau hin“, heißt es in dem Schreiben. Weitere gemeinsame Einsätze seien bereits in Planung. Ziel bleibe es, durch gezielte Präsenz und Kontrolle Unfälle zu verhindern und das Bewusstsein für sicheres Verhalten im Straßenverkehr zu stärken. (red/calü)

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